Frühjahrsretrospektive 2016

Veröffentlicht: 1. Juni 2016 in Allgemein, Berichte, Laufen, Schwimmen, Triathlon

Ich lebe (laufe) noch. Mein letzter Beitrag ist jetzt schon etwas länger her, aber große Erfolge gab es in diesem Jahr noch nicht zu berichten und ich war auch bisschen faul, was zu schreiben.

Große (und viele) Ziele waren für das Frühjahr 2016 gesteckt: Indoorman Rostock, 100x100m Schwimmen in Hamburg, Paris-Marathon, Hamburg-Marathon und als Frühjahrsfinale der 80km-Ultra Ecotrail in Oslo – etwas unfokusiert eben. Mein Hauptziel lag mal wieder darauf, endlich einen Marathon unter 3 Stunden zu laufen. Gleichzeitig wollte ich aber auch meine Schwimm- und Radleistung verbessern.

Ich versuchte zunächst mein Training auf das Laufen zu konzentrieren, trainierte aber viel zu einseitige Intensitäten. Um die harten, schnellen Intervalle mogelte ich mich gerne mal drum herum und an schnellen Wettkämpfen nahm ich auch nicht teil. Lediglich einen Halbmarathon absolvierte ich mehr Recht als schlecht in 1:32 h. Stabi-Training und Lauf-ABC? Fehlanzeige! Es kam was kommen musste, bereits der Paris-Marathon lief mit 3:35 h nicht sonderlich gut. Damit hatte ich aber schon gerechnet. Als Ursache machte ich schnell das zu warme Wetter, schlechte Vorbereitung, falsches Training und falsche persönliche Einstellung aus. Wenigstens hatte ich eine Woche schönen Urlaub in Paris.

Zwei Wochen später In Hamburg sollte es besser laufen. Mit 3:20 h Netto-Zeit war allerdings  die 3-Stunden-Marke in weite Ferne gerückt. Ok, ist dann halt so. Ich bin ja jetzt auch schon bisschen älter, da wird man halt langsamer, oder? Laut einer Prognose, die ich mal irgendwo im Web gelesen habe, soll ich die 3 Stunden aber noch bis zum 50. Lebensjahr theoretisch schaffen können. Woll’n wir mal sehen …

Dummerweise machte ich nach diesen zwei Marathons den Kapitalfehler nicht ausreichend zu pausieren/regenerieren. Folge: Eine Woche später fette Knochenhautenzündung im Schienbein. Super! Hatte ich letztes Jahr auch schon, nur im anderen Bein – haben wir wohl wieder nichts gelernt. Den 80km-Ultratrail in Oslo konnte ich somit also vergessen. Da mein Schienbein dank 2-wöchigem Laufverzicht jedoch ausgesprochen schnell heilte, beschloss ich, es in Oslo dennoch auf der 30-km-Strecke zu versuchen, was dann auch gut ging. Der Ecotrail in Oslo war großartig. Herrliche Landschaft und ein wirklich einmaliges Lauferlebnis plus eine Woche Urlaub in Oslo.

Zusammenfassend kann man sagen, dass ich einige blöde Anfängerfehler in der Frühjahrsaison gemacht habe, aber letztendlich noch mit einem blauen Auge davon gekommen bin, sprich: Ich habe immer noch Spaß am Laufen und ich bin nicht verletzt. Im Herbst gebe ich mir dann wieder die Kante, aber jetzt beginnen ersteinmal die Triathlons. Möge die Spiele beginnen!

Notiz an mich: Nächstes Jahr keinen Marathon auf Zeit im Frühjahr laufen, sondern mich selbst erst im Herbst abschießen, damit ich im Winter auch vernünftig regenerieren kann/muss. Mehr von diesem Trail-Scheiß! Das macht einfach irre Spaß.

Finisher

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