Seit Nizza ist jetzt etwas Zeit ins Land gezogen und meine 2015-er-Saison nährt sich mit großen Schritten dem Ende entgegen. Allerdings stehen noch ein paar Todo’s auf meinem Zettel, wie z.B. der Berliner-Marathon, der Rostocker-Triathlon und als Herbst-Highlight mein erster Ultramarathon, der 63 Kilometer lange Röntgenlauf in Remscheid, den ich mir quasi zum Geburtstag schenke. Was gibt’s Schöneres? 😉

FoerdecrossingNach Nizza musste ich ein paar Wunden lecken. Eine Entzündung im Schienbein (Schienbeinkantensyndrom oder auch Shine Splints genannt – nach Selbstdiagnose), die ich bereits seit dem Hamburg-Marathon mit mir rumschleppte, jedoch nicht richtig ernst genommen hatte, zwang mich zunächst dazu mein Training massiv runterzufahren. In der Konsequenz bedeutete das für mich auch die Absage des Osteeeman-Triathlons bei dem ich eigentlich in der Staffel einen Marathon laufen wollte. Ich tröstete mich  mit der Teilnahme an der Rostocker-Marathonnacht, bei der ich allerdings nur die Halbmarathondistanz lief. Eine Woche zuvor war ich bereits  Landesligaverpflichtungen beim Silbersee Triathlon in Stuhr (Nähe Bremen) auf der olympischen Distanz (1,9K Swim, 40K Bike, 10K Run) nachgekommen und konnte mit 2:29 h eine für mich sehr gute Zeit hinlegen.

Ein weiteres Highlight war meine Teilnahme am Fördecrossing, einem Open-Water-Schwimmevent in der Nähe von Flensburg, beim dem man in der Ostsee von Dänemark nach Deutschland ca. 3 km zu schwimmen hatte. Perfektes Wetter, d.h. Sonne, leichter Rückenwind, 21°C Wassertemperatur, und ein perfekt organisierter Wettkampf sorgten für entsprechend gute Laune und eine neue Bestzeit (51 Minuten) für mich auf dieser Distanz. Nächstes Jahr gerne wieder …

Derzeit trainiere ich auf den Ultramarathon nach einem 70-km-Trainingsplan von Hubert Beck mit Zielzeit von 6:30 h. Mein Ziel ist es den Röntgenlauf unter 6 Stunden zu laufen, was ich auch für machbar halte. Allerdings habe ich bisher keine Ultralauf-Erfahrung, deshalb wird es sehr spannend, wie dieser Lauf für mich ausgehen wird. Der Trainingsplan sieht u.a. auch mehrere 40-km-Trainingsläufe vor, weshalb ich den 4 Wochen früher stattfindenden Berliner-Marathon “nur” als Trainingslauf absolvieren will. Mein Ziel: Spaß haben und Berlin genießen!

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IRONMAN Nizza 2015

Veröffentlicht: 3. Juli 2015 in Berichte, Triathlon
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WechselzoneUm es gleich vorweg zu sagen: Ich bin mit meinen knapp 13 ½ Stunden zufrieden, die ich gebraucht habe, um den IRONMAN Nizza 2015 zu finischen. Letztendlich war ich froh, dass Ziel überhaupt erreicht zu haben, denn der IRONMAN Nizza gilt als einer der härteren Langdistanztriathlons: 3,8 km Schwimmen im Mittelmeer, 180 km (2000 hm) Rad durch die französischen Alpen mit mehreren harten Anstiegen und technisch schwierigen Abfahrten, 42,2 km Laufen – 2800 Starter. Insbesondere das Laufen auf Asphalt bei 30 Grad Lufttemperatur ohne Schatten sollte man besser vorher schonmal trainiert haben.

Einige Tage vorher reiste ich zusammen mit meiner Frau an. Wir hatten eine kleine Ferienwohnung im Herzen von Nizza gebucht, von der aus wir alles bequem zu Fuß erreichen konnten. Mit im Gepäck: Super Wetter, jedenfalls zum Urlaub machen … Insgesamt hat Nizza wirklich gehalten, was ich mir erhofft hatte: Eine schicke Stadt am Mittelmeer mit tollen Leuten und ganz entspannter Urlaubsatmosphäre.Schwimmstrecke

Der Check-In am Samstag verlief reibungslos. War schon beeindruckend wie viele Räder hier standen. Das ließ auch gleich erahnen wie viele Triathleten am nächsten Morgen zeitgleich am Schwimmstart stehen würden. Am Sonntag, dem 28. Juni 2015, 6:30 Uhr, war es dann endlich so weit. Ich stand am steinigen Strand von Nizza zum Start des IRONMAN und ab ging die Luzie. Der Start war genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Wie bei einem großen Fischschwarm schien das Wasser irgendwie zu kochen. Die Arme flogen und ich hatte das Gefühl hier nicht wieder lebendig raus zu kommen. Ich war mitten drin, dort wo es am schlimmsten ist. C’est la vie, dass habe ich ja auch so gewollt und genau das macht auch den besonderen Reiz des Triathlons aus. Jedenfalls lief das Schwimmen gar nicht so schlecht für mich. Nach 2,4 km Kampf war ein kurzer Landgang vorgesehen. Hier kam es zu einem kleinen Stau. Dann folgte die zweite Schwimmrunde mit 1,4 km. Letztendlich bin ich aber tatsächlich 4,2 km geschwommen, da ich teilweise im Wasser etwas die Orientierung verloren hatte und dadurch ein paar Umwege geschwommen war. Trotzdem stieg ich bereits nach 1:15 h aus dem Wasser – neue persönliche Bestzeit! So kann’s weitergehen.

Nach einer kurzen Dusche ging es dann in die erste Wechselzone. Diesesmal kam ich scLandganghnell aus meinem Neo raus, allerdings war die Wechselzone relativ lang und es kam hier und da zu kleinen Staus, so dass ich insgesamt 9 Minuten brauchte bis ich tatsächlich auf meinem Rad saß.

Vor der Radstrecke hatte ich gewaltigen Respekt. 180 km – kann man schaffen. 2000 Höhenmeter – da wird’s bei mir schon schwieriger, zumal ich ja im Flachland wohne. Höchste Erhebung hier ist gerade mal 100 Meter hoch. Und dann war da auch noch die spannende Verteilung der Höhenmeter. Zunächst einmal ging es 20 km flach aus Nizza raus, dann kam der erste kleine Hammer mit 15-16 % Steigung. Hier kam es direkt zu einem kleinen Stau, da einige mit ihren vermutlich ungünstigen Ritzelübersetzungsverhältnissen diese Steigung nicht treten konnten. Dank meines, für ein Rennrad unüblichen dritten Kettenblattes, kam ich mit dieser kleinen fiesen Steigung jedoch ganz gut zurecht. Die nächsten 20 km ging es dann mit 3-4 % weiter hoch und dann folgte schon eine erste kleine Abfahrt. Leider ging auf dieser Abfahrt ein Reisverschluss an meiner kleinen Werkzeugtasche auf, so dass ich mein Werkzeug verlor. Jetzt durfte keine Panne passieren, dann wäre das Rennen für mich beendet gewesen. Bei KM 50 fing dann die Schlüsselstelle, eine 20 km lange Auffahrt mit 6% durchschnittlicher Steigung zum Col de l’ecre an. Nach endloser Quälerei in der brütend heißen Sonne meisterte ich diese Steigung aber als Flachländer relativ gut. Geübt hatte ich so eine lange Steigung nur ein einziges Mal – auf der Rolle! Die nächsten Kilometer ging es  dann mehr oder weniger immer ein bisschen hoch und runter. Die Abfahrten waren teilweise sehr anspruchsvoll. Im Großen und Ganzen ließ ich es aber einfach laufen. Wie gewohnt wurde ich sehr viel von anderen Startern überholt, zog das Tempo aber auch auf der zweiten Hälfte nicht an, weil ich noch ein paar Körner für das Laufen aufheben wollte. Nach ein paar fiesen Gegenanstiegen ging es dann ab Kilometer 125 komplett wieder runter nach Nizza. Wirklich eine Hammer-Abfahrt! Die Franzosen waren hier wirklich gnadenlos. Bremsen? Nö, einfach nur volle Möhre runter. Wie man Kurven fährt, kenne ich ja schon vom Motorradfahren, aber mit dem Rennrad ist das nochmal ein ganz anderes Gefühl: Leider geil!

Wieder in Nizza angekommen, kam dann nochmal ein 20 km Flachstück, welches sich aber nach der Radstreckeschnellen Abfahrt ziemlich hinzog und ich spürte meine Beine (wen wundert’s) jetzt auch schon ziemlich deutlich. Als ich dann endlich nach 6:50 h wieder in der Wechselzone ankam, waren die meisten anderen bereits am Laufen. Ich fühlte mich (noch) gut und nach einem schnellen zweiten Wechsel ging ich dann mit einem 5:30-er Pace auf die Laufstrecke. Ich hatte ja keine Ahnung. Es waren 4 Runden a 10,5 km auf der Promenade des Anglais zu laufen. Reiner Asphalt, 30 Grad, kein Schatten! Um’s kurz zu machen: Die erste Runde lief ganz gut und dann ging’s abwärts. Die komplette zweite Hälfte musste ich gehen, da ich keinen Totalausfall riskieren wollte, obwohl sich meine Beine noch verhältnismäßig gut anfühlten. Ein paar Mal war mir ziemlich schwindlig und mein Magen verweigerte die Nahrungsaufnahme. Mehrere Krankenwagen waren jetzt im Dauereinsatz auf der Laufstrecke und da wollte ich natürlich nicht landen.

Nach ca. 5 Stunden hatte ich dann endlich auch den Marathon hinter mich gebracht und war ehrlich gesagt froh nach insgesamt fast 13 ½ Stunden überhaupt die Ziellinie erreicht zu haben. Nach einer kurzen Pause im Zielbereich ging es dann auch direkt zurück in die Ferienwohnung und nachdem mein Magen ein letztes Mal rebellierte, gönnte ich mir ein sattes Stück Pizza. Mahlzeit! Ich bin jetzt offiziell ein IRONMAN!

Den IRONMAN Nizza war mein vorläufiges Highlight 2015. Ich bin mit meiner Leistung durchaus zufrieden. Im Nachhinein betrachtet habe ich ein paar Fehler in meiner Trainingsplanung gemacht. Insbesondere Anfang des Jahres hatte ich mich zu sehr auf’s Laufen konzentriert und zu wenig regeneriert. Außerdem habe zu wenig Athletik und Hitzetraining (ging ja auch nicht bei den hiesigen Temperaturen) gemacht, dann wäre es beim Laufen evtl. etwas besser gelaufen. Nächstes Mal wird alles besser. 🙂

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Déjà-vu am O-See

Veröffentlicht: 2. Juni 2015 in Berichte, Triathlon

M-DistanzSonntag, 31. Mai 2015, 8:30 Uhr, Deutschland, Uelzen, Oldenstätter See (kurz: O-See), Luft 8°C, Wasser 15°C (gefühlte 3°C), wolkig: Ich stehe im kalten Wasser und friere. Was zum Geier machst Du schon wieder hier? Wie bereits im letzten Jahr, starte ich beim O-See Triathlon auf der Mitteldistanz. D.h. 1,9 km Schwimmen, 90 km Rad und 21 km Laufen.

Peng, Startschuss und los geht’s. Die niedrige Wassertemperatur ist das Eine, aber ich muss mich auch erst wieder an das Getümmel um mich herum gewöhnen, denn dies ist mein erster Triathlon in diesem Jahr. Zusammen mit mir sind an diesem Sonntagmorgen ca. 150 Triathleten auf der Mitteldistanz am Start. Es sind zunächst 2 Runden im O-See zu schwimmen. Mindestens die Hälfte der Athleten schwimmen mir sofort davon. Aber abwarten, ich kann Ausdauer! Nach 37 Minuten ist die “Zitterpartie” dann für mich vorbei und es geht ab in die Wechselzone. Im letzten Jahr hatte ich hier sehr, sehr, sehr viel Zeit verdaddelt, weil ich nicht aus meinem Neo rauskam. Und was soll ich sagen – ein Déjà-vu:  Auch dieses Mal läuft es nicht viel besser, muss mir sogar ein paar dumme Sprüche anhören, dass man den Wechsel auch schneller hinbekommt. Egal, jetzt kommt das Radfahren, da spielen 1-2 Minuten Wechselzonenverdaddelei bei mir traditionell sowieso keine Rolle.

Die 90 Radkilometer, welche sich auf 4 Runden verteilten, liefere ich nach 2:54 h ab. „The same procedure as every year“, denn letztes Jahr hatte ich exakt die gleiche Zeit. O-See_LaufenImmerhin nicht schlechter geworden. Das Wetter ist jetzt mit 17°C, leichtem Wind und mittlerer Bewölkung im optimalen Bereich.

Nach einem Profimäßigem zweiten Wechsel “gehe” ich dann auf die Laufstrecke. Die ist hier durchaus anspruchsvoll – könnte man fast schon als Crosslauf bezeichnen. Der O-See muss nun zu Fuß insgesamt 8 Mal umrundet werden, was nach jeder Runde mit einem schicken rosafarbenen Armbändchen belohnt wird. Bereits nach dem dritten Band ist man permanent am Nachzählen – blos nicht ‘ne Runde zu viel laufen! Ich laufe die erste Runde gemütlich los und will mich dann steigern, um den Halbmarathon unter 1:40 h zu schaffen – so die Theorie. Irgendwann (zu spät) merke ich dann, dass ich für die 1:40 h doch etwas zu langsam laufe, ziehe dann zwar das Tempo zum Schluss noch an, was den ein oder anderen sehr gefrustet haben wird, aber für die 1:40 reicht es dann trotzdem nicht mehr.

Die Ziellinie erreiche ich relativ entspannt nach 5:20 h als 70. von 131 Männern, womit ich bei dem hochklassigen Teilnehmerfeld durchaus zufrieden bin. Als nächstes steht nun in 4 Wochen der IRONMAN Nizza an, mein vorläufiges Highlight in diesem Jahr.

Salut!

Hamburg Marathon 2015

Veröffentlicht: 29. April 2015 in Berichte, Laufen

DSC_0099Bereits zum 4. Mal in Folge habe ich am 26.April 2015 den Hamburg Marathon bestritten. Dieses Mal nur mit mäßigem Erfolg von 3:25 h. Mein Anspruch war es, diesen Marathon unter 3 Stunden oder wenigstens in 3:0x h zu finishen. Zwar körperlich fit, trotz überstandener Erkältung, war die Hauptursache für mein “Scheitern” jedoch ein mentales Tief bereits im ersten Drittel des Marathons.

Vorbereitung

Wie bereits in den Jahren zuvor, was ich definitiv ändern werde, trainierte ich nach einem Trainingsplan von Hubert Beck auf die 3-Stunden-Marke. Die Vorraussetzungen stimmten, da ich bereits im vergangenen Jahr die gleiche Strecke in 3:11 h gelaufen war. Das Training beinhaltete z.B. 15x1000m-Intervalle mit 3:55-er-Pace, mehrere lange 35-km-Läufe mit Temposteigerung in der zweiten Hälfte, usw. Der maximale Laufumfang sollte 100 km/Woche sein. Außerdem waren im Vorfeld mehrere Test-Wettkämpfe geplant, u.a. 10 km in 38 Minuten und ein Halbmarathon in 1:26 h. Soweit die Theorie …

In der Praxis gestaltet sich das Training jedoch schwierig, denn als Triathlet will man neben dem Laufen auch noch Radfahren und Schwimmen. Da kommen schnell mal 12-16 Trainingsstunden pro Woche zusammen. Von Familie und Beruf ganz zu schweigen. Teilweise kann man Laufeinheiten natürlich durch die anderen beiden Sportarten ersetzen, aber es bleibt ein Kompromiss, den man eingehen muss.

Renntag

Am Sonntag waren die Wetterverhältnisse fast optimal: 12°C, ein leichter Wind aus Südwest, überwiegend bedeckter Himmel mit gelegentlichem Nieselregen, der aber nicht störte. Für die fast 30.000 Läufer (darunter 19.500 Marathonis) hatte der Veranstalter großzügig Platz auf dem Hamburger Messegelände angemietet, wo man sich ganz entspannt auf den Lauf vorbereiten konnte. Jeder Läufer war einem Startblock von A bis N zugeordnet. Da ich bei meiner Anmeldung als Zielzeit 2:59 h angegeben hatte, stand ich im Startblock B direkt hinter den Profis, was sich im Nachhinein als großer Fehler erwies. Punkt 9:00 Uhr dann der Startglockenschlag (wegen des Waffenverbots war keine Startschuss erlaubt).

Auf den ersten Kilometern lief ich bereits zu schnell mit einem 4:20-er Pace an, weil ich ja nur von schnellen Läufern aus dem Block B umgeben war. Ich versuchte meine Geschwindigkeit zu drosseln, da ich Probleme im letzten Drittel des Marathons befürchtete. Es fiel mir jedoch äußerst schwer, langsamer zu laufen. Ich wurde nur überholt und das zerrte bereits schwer an meiner Motivation. Es wurde nicht besser. Obwohl ich mich körperlich fit fühlte, beschäftigte sich mein Kopf nur mit negativen Gedanken: dies kann schiefgehen, das kann schiefgehen, der Regen, das Knie, die Wade, die Erkältung, …. Trotzdem hielt ich mich bis km 15 noch an meinen Plan und dann ging es abwärts ….

Meine Motivation hatte einen absoluten Tiefpunkt erreicht und ich dachte bereits an einen Ausstieg aus dem Rennen. Dieser Gedanke zog mich noch weiter nach unten. Um etwas Druck rauszunehmen, lief ich deshalb jetzt deutlich langsamer (4:40 min/km) als mein Plan (4:25 min/km) es vorsah. Bis zur Halbmarathonmarke, die ich nach 1:35 h erreichte, konnte ich mich so noch durchretten, dann wurde es richtig schlimm. Meine Motivation sank weiter und jetzt spürte ich natürlich auch meinen Körper. Ich reduzierte die Geschwindigkeit weiter auf 4:50 min/km und liefe so mehr oder weniger bis km 35 durch. Ab km 35 ging ich dann auch einige Male und mein Pace stieg über 5 min/km. Das war jedoch nicht körperlich bedingt, sondern einen reine Kopfsache. Letztendlich erreichte ich das Ziel nach 3:25 h, womit ich noch ganz zufrieden sein kann.

Was habe ich gelernt?

Bei ambitionierten Zielen ist die Startposition sehr wichtig. Man darf nicht zu weit vorne starten, sonst wird man nur überholt, was einen ziemlich fertig machen kann. Außerdem ist es speziell beim Marathon wichtig, auf den ersten Kilometern Körner zu sparen, die man ab km 30 brauchen wird. Allerdings sollte man auch nicht zu weit hinten starten bzw. zu langsam starten. Dann wird es schwierig auf die geplante Geschwindigkeit zu kommen und man muss viele langsamere Läufer umständlich überholen, was wichtige Energie kostet.

Positiv Denken. Negatives Denken muss man unbedingt vermeiden. Sollte mir das wieder passieren, werde ich mir vielleicht mehr Motivation vom Publikum “abholen”. Vielleicht mal einen kleine Showeinlage um etwas bejubelt zu werden. Die Zuschauer werden es lieben.

In der Vorbereitung zum Marathon ist für mich mehr Abwechslung im Training nötig. Vielleicht mal wieder Barfuß laufen, neue Strecken ausprobieren, schneller, langsamer, länger, kürzer, hügliger, mit Freunden …. Das macht Spaß und lässt negatives Denken gar nicht erst aufkommen.

Regeneration ist wichtig für Körper und Geist. Außerdem muss ich noch lernen, mit längeren Trainingsausfällen (10 Tage wegen einer Erkältung) klarzukommen.

Und nun?

Als nächstes steht für mich der IRONMAN France in Nizza am 28.Juni 2015 auf dem Plan, deshalb werde ich ab jetzt Laufen nur noch als Ausgleich zum Radfahren und Schwimmen machen. Vor Nizza werde ich keine reinen Laufwettkämpfe mehr bestreiten. Anfang August folgt dann ein ”kleiner” Staffelauftritt beim Ostseeman, wo ich den Laufteil (Marathon) übernehme. Eine Woche später schwimme ich beim Fördecrossing in der Ostsee von Dänemark nach Deutschland. Im September steht dann der Berlin-Marathon an. Mein Ziel ist mir noch unklar. Evtl. versuche ich dort aber nochmal die 3:10 h zu knacken.

Erste Erfolge beim Straßenlaufcup der LG HNF

Veröffentlicht: 18. März 2015 in Berichte, Laufen

408Zum Einstieg in die Wettkampfsaison 2015 und zur Vorbereitung auf den Hamburg Marathon hatte ich mir den Straßenlaufcup der LG HNF im Süden Hamburgs auserkoren. Die Laufserie bestand aus insgesamt 3 Läufen, welche im Abstand von jeweils 2 Wochen ausgetragen wurden mit 10, 15 und 21 Kilometern Laufstrecke. Die Summe der Zeiten dieser 3 Läufe solle ein guter Indiz für die mögliche Zeit im Marathon sein, so hieß es in der Ausschreibung.

Die Laufserie wurde nicht großartig beworben, so dass ich insgeheim auf wenig Teilnehmer und somit eine gute Platzierung hoffte, evtl. sogar mal einen Pokal mit nach Hause nehmen könnte. Schon beim ersten Lauf platzten meine Hoffnungen jedoch wie eine Seifenblase. Es waren zwar tatsächlich nur 189 Läufer/-innen am Start, aber mit geübtem Auge konnte ich bereits in der Aufstellung ein hochklassiges Teilnehmerfeld ausmachen.

Die Laufstrecke verlief relativ unspektakulär auf einer alten Teerstraße mitten durch die  Harburger Berge und hatte einen Wendepunkt bei Kilometer 5 bzw. bei Kilometer 7,5 im zweiten Lauf. Für den dritten Lauf musste die 10-Kilometer-Strecke zweimal durchlaufen werden. Das Profil der Strecke war sehr anspruchsvoll, denn es ging die ersten 5 Kilometer leicht bergab und dann zurück natürlich leicht bergauf, teilweise auf Kopfsteinplaster und durch matschige Abschnitte. Insbesondere der letzte Kilometer erwies sich als ganz besonders fies, da hier die Steigung am größten war.

Beim ersten Lauf über 10 Kilometer lief es für mich nicht schlecht. Ich ging mit nur geringen Erwartungen an den Start und wollte meine Form überprüfen. Gleich nach dem Startschuss lief eine Gruppe von ca. 30 Läufern vorweg und ich hatte Mühe und Not dranzubleiben, obwohl ich mit einer Geschwindigkeit von knapp über 4 Minuten pro Kilometer nicht gerade langsam lief. Bei diesem Lauf schafften bereits 28 Läufer (von 189) eine Zeit unter 40 Minuten und die restlichen Läufer waren auch nicht viel langsamer. Ich erreichte lediglich als 38. von 126 Männern völlig k.o. nach 41:26 Minuten das Ziel, war jedoch trotzdem sehr zufrieden mit meinem ersten Lauf in diesem Jahr.

Der zweite und dritte Lauf verlief ähnlich, ich konnte mich jedoch leicht steigern. Auf der 15-Km-Strecke erreichte ich Platz 17 von jetzt nur noch 70 Männern und Platz 4 in meiner Altersklasse M40 mit 1:03:04 h. In der Gesamtwertung rangierte ich in der M40 jetzt auf Platz 5. Beim Halbmarathon erreichte ich dann Platz 15 von 72 Männern und den 3. in der M40 mit neuer persönlicher Bestzeit in 1:29:25 h. In der Gesamtwertung erreichte ich mit 3:13:55 h ebenfalls Platz 3 in der M40 mit nur 2:30 Minuten Rückstand auf den Erstplatzieren in der M40, Steffen Wetzel, und schrammte somit knapp am Pokal vorbei. Schade – allerdings sei es Steffen gegönnt, der ebenfalls hart gekämpft hat.

Als nächstes steht der Freiburg-Halbmarathon auf meinem Plan, bei dem ich nochmal meine Zeit verbessern will. Mal schauen ob auch 1:28 h “geht” …

Artikel aus dem Hamburger Abendblatt vom 18.03.2015:

Artikel

2014: 2015 wird alles besser

Veröffentlicht: 2. Januar 2015 in Allgemein

pokal_papaEs lässt sich natürlich nicht vermeiden, das Jahr 2014 auch mal insgesamt rückwirkend zu betrachten. Das Jahr fing erfolgversprechend mit einer neuen persönlichen Marathon-Bestzeit von 3:11 Stunden an, den Rest des Jahres trat ich jedoch auf der Stelle. Mir fehlte der Biss. Dafür hatte ich allerdings einige sehr schöne Events auf meiner TODO-Liste, die ich alle erfolgreich durchbrachte, z.B. die Challenge Roth, eine Hitzeschlacht auf hohem Niveau, und dann natürlich der New York-Marathon, den ich nie vergessen werde. Daneben habe ich aber auch an vielen kleineren Veranstaltungen teilgenommen und viel herumprobiert, z.B. der Gegen-den-Wind-Triathlon in St.Peter-Ording, oder der erste IRONMAN 70.3 auf Rügen bei sensationell schlechtem Wetter und dann war da auch der Brocken-Marathon, ebenfalls ein ganz besonderes Erlebnis.

2015 wird alles anders – nö, nicht wirklich. Wieder steht eine Triathlon-Langdistanz (IRONMAN Nizza) an und wieder will ich den Marathon endlich unter 3 Stunden laufen. Dazu bieten sich zwei Gelegenheiten: beim Hamburg-Marathon im Frühjahr und beim Berlin-Marathon im Herbst. Dazwischen stehen einige Spaß-Events an: 24-Stunden-Schwimmen in Lüneburg, bei dem ich mal versuchen will einen Halbmarathon zu schwimmen, Fördecrossing (Schwimmen von Dänemark nach Deutschland), im Herbst evtl. mal einen kleinen Ultra-Lauf und und und  …

Und hier noch ein paar Zahlen:

  • Ich habe 6 kg zugenommen (Leider nicht nur Muskelmasse)
  • Ich bin 2.500 km gelaufen (gleich wie 2013)
  • Ich bin 325 km geschwommen (50 km mehr als 2013)
  • Ich bin 5.300 km Rad gefahren (500 km weniger als 2013)
  • Ich habe bis jetzt insgesamt 10 Marathons und 2 IRONMAN absolviert

New York Marathon 2014

Veröffentlicht: 14. November 2014 in Berichte, Laufen

BrooklynEinmal im Leben den New York Marathon laufen, davon träumen sicherlich viele Läufer. Für mich ist dieser Traum am 2. November 2014 in Erfüllung gegangen. Noch vor 3 Jahren hätte ich es für vollkommen verrückt gehalten, nach New York zu fliegen um dann dort einen Marathon zu laufen.

Ich hatte bereits durch die Medien vom New York Marathon gehört und sah zufällig 2013 eine Live-Übertragung im TV. Sofort stand für mich fest: Du gehörst genau da hin, das musst Du irgendwann mal machen. Durch eine Werbemail, die mich zufällig erreichte, wurde ich auf die Möglichkeit der Startplatzauslosung aufmerksam. Ansonsten bestand noch die direkte Anmeldemöglichkeit für Nicht-US-Bürger mit einer Marathonbestzeit unter 2:40 Stunden – davon war ich noch eine halbe Stunde entfernt, war also leider nicht möglich. Außerdem war natürlich auch eine Buchung inkl. Startplatzgarantie über einen Reiseanbieter möglich. Die Kosten ab 2000 Euro erschienen mir allerdings zu teuer und mir fehlte die Individualität. Kurzentschlossen kaufte ich mir ein Los. Irgendwo las ich was von einer 6%-igen Chance auf einen Startplatz über die Lotterie und rechnete nicht damit, dass ich ihn tatsächlich bekommen würde. Als ich im März 2014 dann die Bestätigungsmail bekam, konnte ich es kaum glauben und hielt die Mail zunächst für einen Fake. Ich war einfach nur überglücklich und buchte zusammen mit meiner Familie die Flüge und eine Ferienwohnung im New Yorker Stadtteil Queens.

Vor dem New York Marathon standen 2014 trotzdem zunächst viele andere Highlights auf meine Plan: Mein Hauptziel war die Challenge Roth, dem sich alle anderen Events unterordnen mussten. Mein Ziel für New York war einfach nur mitzulaufen und den Marathon zu genießen. Eine neue persönliche Bestzeit hielt ich am Ende der Saison nicht mehr für möglich und so trainierte ich auch nicht mehr speziell auf eine bestimmt Zeit, wollte aber gerne unter 4 Stunden bleiben. Dass ich einen Marathon auf jeden Fall durchbringe, und sei es gehend, war mir spätestens nach der Hitzeschlacht in Roth klar und so konnte ich mental ganz entspannt diesem Event entgegen sehen.Ausgabe der Startnummern

Eine Woche vor dem Marathon flog ich dann mit meiner Familie nach New York und genoß die Woche in vollen Zügen. Bereits das Abholen der Startunterlagen auf dem riesigen Messegelände im Javits Center war ein XXL-Spektakel der ganz besonderen Art. Wie es sich für eine Veranstaltung dieser Größenordnung gehört, war natürlich auch die sich anschließende Sportshoppingmeile entsprechend groß dimensioniert und ich schlug hier mal so richtig zu.

Am nachfolgenden Sonntag war dann endlich der Race Day gekommen. Ich hatte bereits Monate vorher die Anreiseoption “Staten Island Ferry” gewählt und begab mich am Sonntag Morgen um 5 Uhr auf den Weg zur südlichen Spitze Manhattens. Bereits die Überfahrt nach Staten Island war etwas besonderes. Hier konnte ich das erste Mal die Dimension dieses Rennens erahnen. Anschliessend ging es noch gut 20 Minuten mit dem Bus zum Runners Village. Dort angekommen, musste man zunächst den “üblichen” Sicherheitscheck über sich ergehen lassen und dann sein “Village” zu finden. Ich war der ersten Startwelle in der Startgruppe D im grünen Village zugeordnet und begab mich dorthin. Es war mittlerweile 7 Uhr. Mein Start war jedoch erst um 9:40 Uhr, das hieß also fast 3 Stunden warten. Um das nochmal zu verdeutlichen: Ich hatte nur meine Laufklamotten und einen alten Trainingsanzug an. Die Temperaturen lagen bei 3°C und es wehte ein scharfer kalter Wind. Trotzdem war unter allen Läufern eine ganz tolle Stimmung. Es waren wirklich alle Nationen vertreten. Ein New Yorker, der den Marathon bereits öfter gelaufen war, bot mir einen “Warteplatz” auf einem alten Handtuch und einer Plastiktüte direkt neben dem wärmenden Auspuff eines Krankenwagens an. Ich nahm dankend an, unterhielt mich ein wenig mit ihm und verbrachte so den Hauptteil der Wartezeit. Gegen 8:30 Uhr war dann der allgemeine Aufbruch zum eigentlichen Start für die erste Startwelle, der ich ja auch zugeordnet war. Über uns kreisten jetzt ein paar Hellikopter und man spürte das Kribbeln in der Luft. Dieses Gefühl hier tatsächlich am Start des New York Marathons sein, hielt ich immer noch für einen total surrealen Traum und ich glaube vielen Läufern ging es ganz genau so. Man konnte das ganze Adrenalin förmlich riechen.

Um 9:30 Uhr unmittelbar vor dem Start entledigte ich mich, genau wie die meisten anderen Läufer, von einem Großteil meiner wärmenden Zusatzkleidung und war jetzt schutzlos dem Wetter ausgeliefert. Um Punkt 9:40 Uhr wurde dann durch einen Kanonenschuss der Start der ersten Welle signalisiert. Trotz der Vielzahl an Läufern kam kein Gedränge und Geschubse auf, wie hierzulande leider oft beobachtet. Als Einstiegshürde stand die  Verrazano-Narrows Bridge auf dem Plan. Ich liefe locker los, kam gut rein und war schon nach kurzer Zeit auf der Brücke oben angekommen. Was für ein großartiger Ausblick auf New York! Leider konnte man den Ausblick nicht wirklich genießen, denn auf der Brücke wehte der Wind mit teilweise mehr als 80km/h und riss mir fast die Beine weg. Alle Läufer waren sehr vorsichtig und wollten hier nichts riskieren. Insgesamt wurde sehr viel Rücksicht aufeinander genommen.

Kilometer 40Nach dem die Verrazano-Narrows Bridge überwunden war, auf der es keine Zuschauer gab, ging es dann in den Stadtteil Brooklyn. Was für ein Fest! Überall Zuschauer, als würde jeden Moment der Zieleinlauf kommen. Gefühlt alle 500 Meter spielten Bands aller Musikrichtungen live und die Zuschauer kreischten wie bei einem Fußball-WM-Finale, so dass ich viel schneller lief, als ich es eigentlich geplant hatte. Das sollte sich auch nicht mehr ändern. Ich genoss einfach nur alles in vollen Zügen und mir stand überglücklich öfter das Wasser in den Augen. Man kann das eigentlich gar nicht mit Worten beschreiben, aber Läufer werden verstehen, was ich meine.

Die ersten 20 Kilometer vergingen wie im Flug und ich lag super in der Zeit. Von Brooklyn führte die Strecke dann ein kurzes Stück durch Queens und über die Queensboro Bridge zunächst nach Manhatten. Auf der Brücke gab es keine Zuschauer und es war unheimlich ruhig. Meine hörte nur das Geräusch von Schuhen auf Asphalt, keiner sagte etwas, alle liefen nur stumm im gleichen Tempo vor sich hin. Das wirkte auf mich jedoch keineswegs erdrückend, sondern steigerte meine Erwartung auf Manhatten noch mehr – und ich sollte nicht enttäuscht werden. In Manhatten angekommen war sofort wieder ein gewaltiges Getöse. Nach ein paar Kurven führte die Strecke auf die endlos lange First Avenue immer geradeaus bis in die Bronx. Unendlich viele Zuschauer säumten weiterhin den Straßenrand. In der Bronx angekommen spielte ein DJ standesgemäß in Diskolautstärke, das es mir fast das Trommelfell rausriss, mit gefühlten 10.000-Watt-Boxen, den Kultsong “Hip Hop Hooray” von Naughty by Nature. Ich kam mir vor wie in einer Filmkulisse. “Laufe ich hier gerade einen Marathon? Oh, ich bin schon bei Kilometer 30. Muss mal ein bisschen langsamer laufen, sonst bin ich zu schnell durch.” – Was für abartige Gedanken, aber es war tatsächlich so. Ich fühlte mein Beine jetzt natürlich schon und auch mein Tempo ging leicht runter.

Mittlerweile zum zweiten Mal in Manhatten angekommen, meldeten sich ab Kilometer 35 meine Beine dann schon etwas deutlicher und mit Nachdruck, so dass ich beschloss, das Tempo jetzt doch etwas deutlicher zu reduzieren. Ich war ja nicht hier um einen neuen Rekord aufzustellen. Die letzten Kilometer ging es dann wieder unendlich lang geradeaus in sanfter Steigung auf der 5th Avenue in Richtung Central Park. Das Gefühl in einer Filmkulisse zu laufen, wurde ich nicht mehr los. Überall großartige Ausblicke, großartige Läufer und großartige Zuschauer.

Trotzdem wurden die letzten Kilometer nochmal richtig hart für mich und ich musste sogar ein paar Mal gehen. Damit hatte ich jedoch kein Problem. Das schwierige Wetter und überhaupt die ganze harte Saison forderten nun einfach ihren Tribut, den ich auch ehrlich bezahlte. Kurz vor dem Metropolitan Museum of Art bei Kilometer 40 bog ich dann in den Central Park zum Zieleinlauf ein. Den Zieleinlauf selbst fand ich dann relativ unspektakulär. Man hatte aus Bosten und Berlin gelernt und so waren die Zuschauer hier etwas rar.

Im ZielDer Weg war das Ziel und so war es für mich fast nebensächlich als ich nach 3:36 Stunden als 5789. von 50000 Läufer über die Ziellinie lief. Alle Finisher bekamen eine wirklich wunderschöne Medaille und erhielten einen großen Beutel mit Finisher-Verpflegung. Anschließend wurden wir weitergeleitet zu den Gepäckwagen bzw. Läufer welche die Option “ohne Gepäck” gewählt hatten, bekamen einen schicken Mantel und konnten den Zielbereich direkt verlassen. Ich hatte mein Gepäck vorher abgegeben, zog mich ohne zu Duschen um, denn Duschen gab es nicht, und begab mich ganz entspannt zum Eingang des Natural History Museums, den ich als Treffpunkt mit meiner Familie ausgemacht hatte, was auch prima funktionierte.

Man hört oft “Einmal im Leben den New York Marathon laufen … “ – ich hab’s gemacht! Es war großartig und einzigartig. Insgesamt habe ich ja jetzt schon einige Sportveranstaltungen hinter mir und dies war bereits mein 10. Marathon, aber davon werde ich noch meinen Enkelkindern erzählen und mich sicherlich immer positiv daran erinnern. Obwohl das alles nicht ganz billig war, lohnt es sich und ist bis jetzt mit nichts zu vergleichen, was ich vorher gemacht habe. Für dieses Jahr ist jetzt erstmal Schluss – wirklich. Ok, vielleicht mache ich noch bei der ein oder anderen Spaßveranstaltung mit. Im Dezember fange ich mit dem Training für den Ironman Nizza 2015 an – das wird sicherlich auch super!